Der Imker (Mano Khalil, CH 2013)
Ein pensionierter Kurde erzählt seine Familiengeschichte und wie es sich in der Schweiz als Flüchtling lebt. Der irreführende Titel ist eine Trittbrettfahrt.
Cesars Grill (Dario Aguirre, EC/CH/DE 2012)
Doku von und über einen ecuadorianischen Künstler, der Ersparnisse und neue deutsche Existenz auf den Kopf haut, um dem Vater zu helfen.
Cesars Grill (Dario Aguirre, EC/CH/DE 2012)
Ein Auswanderer aus Ecuador kehrt als Vegetarier zurück in sein Heimatland um das Grill-Restaurant seines Vaters auf Vordermann zu bringen. (Leider) Dokumentarfilm.
Kick-Ass (Matthew Vaughn, USA 2010)
Als ein unauffälliger Teenager versucht Superheld zu werden kriegt er zwar mächtig auf die Schnauze, zugleich aber gleichgesinnte Freunde. Kultig, witzig, blutig.
Django (Sergio Corbucci, IT 1966)
Ein einsamer Westernheld schleppt einen Sarg hinter sich her und zieht auf seinem Weg das Böse an. Trashiger Spaghetti-Western und Inspirationsquelle Tarantinos.
Django Unchained (Quentin Tarantino, USA 2012)
Die deutsche Legende von Siegfried und Brunhild in kultigem Western Look, wobei Leonardo DiCaprio als schmieriger Sklaventreiber einen verdammt guten Drachen abgibt.
Los Amantes Pasajeros (Pedro Almodovar, ES 2013)
Pedro Almodovar hat mit seinen Meisterwerken verführt, schockiert, gerührt und gefesselt. Nun beweist der Altmeister, dass er auch anders kann. Ein Debakel.
I Give It A Year (Dan Mazer, UK 2013)
And I gave it 1 hour and 37 minutes of my life! Noch selten war fremdschämen so intendiert, langatmig und … beschämend?
Iron Man 3 (Shane Black, USA 2013)
Ein Iron Man mit Panikattacken, ein Terrorist aus dem Bilderbuch, eine Liebschaft in Gefahr, massiver Sachschaden und eine Prise Ironie. Natürlich 3D.
Dancer in the Dark (Lars von Trier, NL/FR/USA u.a. 2000)
Verlorene Heimat und kein Ankommen, grenzenlose Mutterliebe, eine Erbkrankheit und barmherziger Mord. Einmal mehr inszeniert Lars von Trier eine Märtyrerin aus Liebe.
Le Capital (Costa-Gavras, FR 2012)
„Wall Street“ à la française oder vom Robin Hood der die Armen bestiehlt um es den Reichen zu geben. Très (trop?) contemporaine.
Rope (Alfred Hitchcock, USA 1948)
Ein äusserst unterhaltsames Kammerspiel in nur einer einzigen Kameraeinstellung (natürlich ein wenig gemogelt), welches einmal mehr mit der „Mittäterschaft“ des Publikums spielt.
Night Train to Lisbon (Bille August, CH/P 2013)
Die Gedanken eines jungen Portugiesen treiben den eingerosteten Lateinlehrer Gregorius nach Lissabon und in eine Vergangenheit voller Liebe, Verrat, Hoffnung und Revolution.
The Pledge (Sean Penn, USA 2001)
Hollywood angelt sich Dürrenmatts „Versprechen“: Ein Kommissär, der auf dem Weg, das Richtige zu tun, langsam aber sicher den (ethischen) Verstand verliert.
Los Amantes Pasajeros (Pedro Almodovar, ES 2013)
Bisexuelle Piloten, schwule Stewards, eine jungfräuliche Hellseherin, ein Auftragskiller und eine Pornodarstellerin im Flugzeug auf Meskalin. Klingt gut, ist es aber nicht.
Der Himmel über Berlin (Wim Wenders, BRD/FR 1987)
Ein Engel verliebt sich in eine Sterbliche und opfert ihr die Unendlichkeit. Ein Märchen in schwarz-weiss, voller Ruhe und Augenblicke zum Verweilen.
Lost In La Mancha (Keith Fulton und Louis Pepe, UK/USA 2002)
Dass auch gestandene Filmemacher scheitern, wird in diesem „Unmaking Of“ zu Terry Gilliams Dreh(versuch) von „The Man Who Killed Don Quixote“ aufgezeigt.
Human Traffic (Justin Kerrigan, UK 1999)
48 Stunden und keine Grenzen hat das Wochenende dieser Clique aus Cardiff: Ein verspielt überdrehtes und zugleich authentisches Porträt der 90er Rave-Generation.
Dogville (Lars von Trier, DK/UK, 2003)
Ein meisterhaftes Leidenswerk in neun Kapiteln und einem Prolog: Lars von Trier geniesst es einmal mehr, die Schattenseiten des Menschseins zu visualisieren.
Walk the Line (James Mangold, USA 2005)
Eine Zeit, in der Cash, Presley und Lewis zusammen tourten und tranken, muss man erlebt haben. Wenn auch nur für zwei Stunden.